TRegistryIniFile verwenden

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Nach oben zu Arbeiten mit INI-Dateien und der Registrierung

Viele 32-Bit-Anwendungen speichern ihre Konfigurationsinformationen in der Registrierung statt in INI-Dateien, denn diese Datenbank ist hierarchisch und unterliegt nicht den Größenbeschränkungen der INI-Dateien. Wenn Sie Ihre Konfigurationsinformationen ebenfalls in der Registrierung ablegen möchten, steht Ihnen die Klasse System.Win.Registry.TRegistryIniFile zur Verfügung. Sie ist für geräteübergreifende Entwicklungen geeignet, wobei Sie unter Windows die Registrierung und auf OS X eine INI-Datei verwenden können. Bis auf wenige Ausnahmen kann Ihre Anwendung den Typ TCustomIniFile verwenden. Für geräteübergreifende Anwendungen muss eine Bedingung für den Code gesetzt werden, der eine Instanz von TRegistryIniFile (unter Windows) oder TMemIniFile (unter Linux) erstellt und die Instanz dem Typ TCustomIniFile, den Ihre Anwendung verwendet, zuweist.

TRegistryIniFile lässt Registrierungseinträge wie Einträge in der INI-Datei aussehen. Alle Methoden von TIniFile und TMemIniFile (lesen und schreiben) existieren in TRegistryIniFile.

Wenn Sie ein TRegistryIniFile-Objekt erstellen, wird der an den Konstruktor übergebene Parameter (entspricht dem Dateinamen für ein IniFile- oder TMemIniFile-Objekt) als Schlüssel in den Zweig HKEY_CURRENT_USER eingetragen. Alle Abschnitte und Werte werden anschließend als dessen Untereinträge hinzugefügt. TRegistryIniFile vereinfacht das Arbeiten mit der Registrierung beträchtlich und sollte daher anstelle von TRegistry verwendet werden, auch wenn Sie keinen vorhandenen Quelltext portieren oder geräteübergreifende Anwendungen schreiben wollen.

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