Sync-Bearbeitungsmodus verwenden

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Neues Video für 2010! Video: Sync Editing in Appmethod 2010, von Mike Rozlog

Im Sync-Bearbeitungsmodus lassen sich Bezeichner, die mehrfach im ausgewählten Quelltext vorhanden sind, gleichzeitig bearbeiten. Beispielsweise müssen Sie in einer Prozedur, in der Label1 dreimal vorkommt, nur den ersten Bezeichner bearbeiten, die beiden anderen Vorkommen werden automatisch entsprechend geändert.

So verwenden Sie den Sync-Bearbeitungsmodus:

  1. Wählen Sie im Quelltext-Editor einen Block aus, in dem ein Bezeichner mehrfach vorhanden ist.
  2. Klicken Sie in der Leiste am linken Fensterrand auf das Symbol Sync-BearbeitungsmodusSymbol Sync-Bearbeitungsmodus oder drücken Sie Umsch+Strg+J.
    Der erste des mehrfach vorhandenen Bezeichners wird optisch hervorgehoben, die anderen werden unterstrichen. Der Cursor befindet sich auf dem ersten Bezeichner. Wenn der Quelltext mehrere Gruppen mit identischen Bezeichnern enthält, können Sie mit der Taste Tab zwischen den Bezeichnern im ausgewählten Bereich hin- und herwechseln.
  3. Beginnen Sie mit der Bearbeitung des ersten Bezeichners. Sobald Sie diesen ändern, wird dieselbe Änderung automatisch für die anderen Bezeichner übernommen. Der Bezeichner wird standardmäßig ersetzt. Um den Bezeichner zu ändern, ohne ihn zu ersetzen, verwenden Sie die Pfeiltasten, bevor Sie mit der Eingabe beginnen.
  4. Nach der Änderung der Bezeichner können Sie den Sync-Bearbeitungsmodus beenden, indem Sie auf das Symbol Sync-Bearbeitungsmodus klicken oder die Taste Esc drücken.

Hinweis: Die Sync-Bearbeitungsfunktion ermittelt mehrfach vorhandene Bezeichner anhand eines Textstring-Vergleichs. Es erfolgt also keine Analyse der Bezeichner. So wird beispielsweise nicht zwischen zwei gleichnamigen Bezeichnern verschiedener Typen unterschieden, die sich in unterschiedlichen Gültigkeitsbereichen befinden. Aus diesem Grund eignet sich der Sync-Bearbeitungsmodus für kleine Quelltextabschnitte, etwa eine Methode oder eine Textseite. Zur Änderung größerer Quelltextabschnitte sollten Sie das Refactoring (siehe Refactoring von Anwendungen - Index) verwenden.

Siehe auch