Erweiterung für ausführbare Dateien (Object Pascal)

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Typ

Parameter

Syntax

{$E Erweiterung} {$EXTENSION Erweiterung}



Mit der Direktive $E wird die Dateinamenserweiterung für die vom Compiler generierte ausführbare Datei festgelegt. Sie wird oft zusammen mit dem nur für Ressourcen-Dateien geltenden Mechanismus für gemeinsame Objekte verwendet.

Wenn Sie beispielsweise in einem Bibliotheksmodul die Direktive {$E deu} angeben, wird ein gemeinsames Objekt mit der Erweiterung .deu (also Dateiname.deu) erzeugt. Dateiname.de) erzeugt. Wenn Sie ein Bibliotheksmodul erstellen, das nur auf deutsche Formulare und Strings verweist, so können Sie mit dieser Direktive ein gemeinsames Objekt mit der Erweiterung .deu erzeugen. Der Start-Code in der Laufzeitbibliothek sucht nach einem gemeinsamen Objekt mit einer Erweiterung, die mit der landesspezifischen Systemkennung übereinstimmt. Bei Einstellungen für Deutschland wird nach .de gesucht, und anschließend werden die Ressourcen aus der betreffenden Datei geladen.

Die Option -TX des Befehlszeilen-Compilers hat dieselbe Auswirkung wie {$EXTENSION ext}.

Beispiel:

-TX.ext ; use ".ext" 
-TXext ; use "." + "ext"