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Deklarationen und Definitionen

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Jedes Programm muss genau eine externe Funktion mit dem Namen main oder WinMain enthalten, die den Beginn des Programms markiert. Funktionen werden normalerweise als Prototypen entweder in Standard- oder benutzerdefinierten Header-Dateien deklariert. Sie können auch innerhalb von Programmdateien deklariert werden. Funktionen sind per Voreinstellung vom Typ extern. Auf sie kann von jeder Datei des Programms zugegriffen werden, aber Sie können den Zugriff durch den Speicherklassen-Spezifizierer static eingeschränken (siehe auch Bindung).

Funktionen sind in den Quelltextdateien definiert oder werden durch Linken vorcompilierter Bibliotheken zur Verfügung gestellt.

Eine Funktion kann mehrere Male in einem Programm deklariert werden, vorausgesetzt, dass die Deklarationen kompatibel sind. Eine nicht-definierende Funktionsdeklaration, die im Prototyp-Format angegeben wird, liefert der Compiler detaillierte Parameterinformationen. Dadurch kann die Anzahl der Argumente kontrolliert und die Zulässigkeit der Typen überprüft sowie Typumwandlungen vorgenommen werden.

Anmerkung:  In C++ müssen immer Funktionsprototypen verwendet werden. Wir raten Ihnen, diese Prototypen auch in C einzusetzen.

In C++ ist nur eine Definition pro Funktion zugelassen. Eine Ausnahme bildet dabei das Überladen von Funktionen. Eventuell vorhandene Deklarationen müssen mit dieser Definition übereinstimmen (der wichtigste Unterschied zwischen einer Definition und einer Deklaration besteht darin, dass die Definition einen Funktionsrumpf besitzt).

Siehe auch

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